Beratungsvorgehen

Grundlage ist wie auch im klinischen Bereich die Kognitiv-Lösungsorientierte Verhaltenstherapie.

Zentraler Ansatz sind Einstellungen des Klienten, das emotionale und körperliche Reagieren im Problemkontext sowie entsprechende Verhaltensmuster. Eine situationsspezifische (Mikro-)Analyse sowie eine situationsübergreifende und Persönlichkeits-Analyse (Muster- und Makroanalyse) ergeben ein differenziertes und umfassendes Problembild. Ebenso ist jedoch eine Ressourcen- und Ausnahmenanalyse (positive Lebensbereiche, problemfreie Zonen) sinnvoll, um das Beratungsproblem in einen „gesunden Rahmen“ zu stellen. Denn persönliche wie auch sozio-materielle Stützen sind es, die das Problem erstens in ein anderes, relativiertes Licht stellen und zweitens äußerst wichtige Quellen für Lösungsschritte darstellen. Der Berater versteht sich als Helfer für eigenverantwortliche Selbsthilfe.

 

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Der Problemlösefokus beinhaltet Methoden der Selbstreflexion, des beratenden Feedbacks, kognitiv-emotionale Neubewertungen sowie handlungsorientierte Verhaltenstests-/übungen. Je nach Intensitätsanspruch des einzelnen Beratungsanliegens reicht der Counseling-Prozess von minimalen Anregungen, Informationen bis zu intensiveren Handlungs- und persönlichen Änderungshilfen. Insgesamt basiert auch die psychologische Beratung in der Praxis Pscherer auf einem kurzzeitorientierten Konzept (so lang wie nötig, so kurz wie möglich). Dies bedeutet nicht, dass oberflächlich beraten wird, sondern die Intensität ist quasi „prägnant“ und kernfokusiert (sicher im Sinne des Klienten, sofern an Lösungen und nicht an Klagen interessiert). Beratungs-Grundwerte sind: Respekt, Toleranz und Zuversicht.

 „Je klarer Ihre Vision davon ist, was Sie suchen, desto eher werden Sie es finden.“ (R. N. Bolles)