Erfahrungsbericht eines Klienten

Gepostet von am Dez. 29, 2013 in Referenzen

„Ich war bei Herrn Dr. Pscherer wegen einer mittelschweren Erschöpfungs-Depression in Behandlung. Er half mir in der Anfangszeit meiner Erkrankung, als diese ihren Höhepunkt erreicht hatte, auch bei der Aufnahme in eine Akutklinik. Nach dem Klinikaufenthalt habe ich bei ihm eine Verhaltenstherapie in Einzelsitzungen fortgeführt. Herrn Pscherers Fokus auf Verhaltenstherapie ist sehr zielorientiert und nach vorne gerichtet, wobei er auch wenn nötig eine Ursachenforschung in der Vergangenheit mit einfließen hat lassen. Er ist sehr strukturiert und hat m.E. eine sehr hohe Methodenkompetenz. Die Therapie bei ihm hat mir sehr geholfen. Anfänglich primär als Krisenintervention, später beim Aufbau von Bewältigungsstrategien bis hin zu einer neuen Zielorientierung mit Coachingaspekten. Herr Pscherer weiß auch, wie die Wirtschaft / Arbeitswelt „tickt“, was bei der Behandlung eines beruflich bedingten BurnOuts natürlich sehr hilfreich ist. Herr Pscherer ist absolut vertrauenswürdig und integer. Den größten Nutzen hatte ich persönlich, wenn bei Problembewältigungsstrategien sowohl Humor als auch seine Coaching-Kompetenz zum Einsatz kamen. Ich kann Herrn Pscherer als Verhaltenstherapeut sehr...

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Smartphone Junkies

Gepostet von am Dez. 18, 2013 in Blog

Smartphone Junkies

Ein Journalist der Welt am Sonntag (Nr. 49/2013) – selbst vermutlich fit im Handygebrauch – fragt provokant: „Sind wir Sklaven unserer Smartphones?“ Die Befreiung aus der Knechtschaft liefert er gleich mit, denn „in einer brasilianischen Bar haben sie das Problem antisozialen Medienverhaltens im halböffentlichen Raum durch originelles Design gelöst: Sogenannte Offline-Biergläser kommen mit einer Aussparung am Fuß, so dass sie nur aufrecht stehen, wenn man sein Smartphone zur Unterstützung darunter legt.“ Die Barbesucher haben erkannt: Retina-Displays sind nicht die Welt, die sie vorgeben. Aber man kann darauf stehen. Wer noch leugnet, schon mal in die Fänge von iPhone und Konkurrenten geraten zu sein (Ja – ich habe selbst auch Erfahrung), dem sei der YouTube-Film „I Forgot My Phone“ empfohlen – zig Millionen haben schon geklickt, sicher nicht nur aus Neugiermotiven (http://www.youtube.com/watch?v=OINa46HeWg8). Sind wir nicht schon längst Teil der schönen neuen, hyperkommunikativen und doch unpersönlichen Welt? Auch wenn Sie vielleicht einer der letzten aussterbenden Handylosen sind, dann stehen sie zwar außen vor wie die einsame Dame im YouTube-Film. Aber sind doch früher oder später Teil der Online-Gemeinschaft, ob in YouTube, Amazon oder Ihrem Stadtportal. Nein, ich möchte unsere Web- und Phonegemeinschaft nicht schlecht reden. Sie schafft neue (soziale) Möglichkeiten, direkter und effizienter als je zuvor. Aber kommt unsere Spezies mit der rasanten Entwicklung wirklich mit? War das nicht irgendwie ruhiger damals, als der Begriff „Anrufbeantworter“ mit der leibhaftigen Telefonauskunft verwechselt wurde? Als ich kürzlich in der morgendlichen Hektik des „Nicht die S-Bahn verpassen dürfens“ mit einem Anflug an Panik dieses „saublöde“ (ja das Wort rief ich aus) Mobilteil in allen unmöglichen Ecken gesucht habe: Da habe ich es verflucht und meine Abhängigkeit vom Wunderwerk der Technik und mich selbst als Opfer der Handyrevolution erkannt. Jugendliche mögen jetzt lachen, sie kennen es ja nicht anders und wachsen anscheinend spielend mit den Kniffen der modernen Welt auf. Da gibt es auf der anderen Seite strenge Kritiker, die den Untergang der Kultur prophezeien. Auch dem Buchdruck wurde Ähnliches nachgesagt und die Menschheit lebt immer noch. Aber jenen „Ich brauche das neueste Handy“-Gierern sei folgendes Erlebnis mitgeteilt: In der besagten S-Bahn saß ich einer Kids-Gang gegenüber, die gespannt auf das Tablet eines etwa 12-Jährigen geglotzt haben – weniger wegen des bunten Gezappels auf dem Bildschirm, sondern daher, dass das Gerät trotz des mechanischen Zerstörungsgrades seines Displays immer noch funktionierte. Der Gamer meinte dazu: „Ich musste Rache nehmen. Zu Weihnachten krieg´ ich eh ein Neues.“ Ein verantwortungsvoller und achtsamer Umgang ist nötig. Technik nutzen mittels richtig eingestelltem „Datenhygienefilter“, ohne sich benutzen lassen. Die fließenden Grenzen zur Online-Sucht im Blick gilt (therapeutisch betrachtet): Wehret der Abhängigkeit, indem Ihr Handy und Computer zwischendurch bewusst deaktiviert. Indem Regeln eines anständigen Miteinander eingehalten werden (z.B. nicht daddeln oder Mails checken, wenn wir uns gegenübersitzen). Wirklich wichtig machen uns ständig eintrudelnde Messages nicht und noch weniger selbst produzierter Informations-Overload. Das Motto gegen die moderne Rushhour lautet: Relaxen und reduzieren. Sich...

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Kleine Dinge

Gepostet von am Dez. 16, 2013 in Zitate

Kleine Dinge

Zitat der Woche bei Praxis Pscherer: „Freu dich über die kleinen Dinge und du wirst in deinem Leben viel Grund zur Freude haben.“ (gefunden in: http://www.oups.com/shop/oups-buch-planet-des-herzen-270.html)

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Lebensrest

Gepostet von am Dez. 10, 2013 in Zitate

Lebensrest

Zitat der Woche bei Praxis Pscherer: „Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens. Es liegt an dir, was du daraus machst.“  (Südamerikanische Weisheit)

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Tipps gegen eine gute Präsentation

Gepostet von am Dez. 5, 2013 in Humor

Tipps gegen eine gute Präsentation

Von Kurt Tucholsky (1930) kommen Ratschläge für einen schlechten Redner: „Fang nie mit dem Anfang an, sondern immer drei Meilen vor dem Anfang. Etwa so: „Meine Damen und Herren! Bevor ich zum Thema des heutigen Abends komme, lassen Sie mich Ihnen kurz …“ Hier hast Du schon ziemlich alles, was einen schönen Anfang ausmacht: eine steife Anrede; der Anfang vor dem Anfang: Die Ankündigung, daß und was Du zu sprechen beabsichtigst, und das Wörtchen kurz. So gewinnst Du im Nu die Herzen und die Ohren der Zuhörer. Denn das hat der Zuhörer gern: daß er Deine Rede wie ein schweres Schulpensum aufbekommt; daß Du mit dem drohst, was Du sagen wirst, sagst und schon gesagt hast. Immer schön umständlich. Sprich nicht frei – das macht einen so unruhigen Eindruck. Am besten ist es: Du liest Deine Rede ab. Das ist sicher, zuverlässig, auch freut es jedermann, wenn der lesende Redner nach jedem viertel Satz hochblickt, ob auch noch alle da sind … Sprich mit langen, langen Sätzen – solchen, bei denen Du, der Du Dich zu Hause, wo Du ja die Ruhe, deren Du so sehr benötigst, Deiner Kinder ungeachtet, hast, vorbereitest, genau weißt, wie das Ende ist, die Nebensätze schön ineinander geschachtelt, so daß der Hörer, ungeduldig auf seinem Sitz hin und her träumend, sich in einem Kolleg wähnend, in dem er früher so gern geschlummert hat, auf da Ende solcher Periode wartet … nun, ich habe Dir eben ein Beispiel gegeben. So mußt Du sprechen.“ Eine kürzliche persönliche Erfahrung ergänzt Tucholskys Ratschläge für eine schlechte Präsentation: Man müsste meinen, Lehrer wissen es besser, besser noch – machen es besser. Weit gefehlt.  Bei einer Schulpräsentation quollen mir als wohlwollendem Elternteil die Augen aus den Höhlen; denn ich habe beim besten Willen in einer der hinteren Reihen kaum Inhalte der sicher gut gemeinten Beamer-Folien erkennen können. Meine Brillenstärke war nicht schuld, sondern die klitzekleinen Wortgrößen und Satzungetüme. Aber: Es gibt ja nichts Gutes, außer man tut es. Zehn Reihen weiter vorne konnte ich dann doch wenigstens die Hälfte des Zugemuteten erkennen. … Wenn Sie es besser machen möchten, hier ein praktischer Buchtipp: http://bit.ly/1bjqKSn...

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